Freitag, 20. Juni 2014

Das wird ein Badevergnügen – mit Sicherheit!

Rein in den Pool, ab ins nasse Vergnügen! Besonders für unsere Kinder stellt Wasser einen magnetischen Anziehungspunkt dar, wo sich an heißen Sommertagen die halbe Nachbarschaft trifft. Doch selbst, wenn immer ein Erwachsener anwesend ist und aufpasst, sollten vor allem kleinere Kinder nicht ohne Schwimmhilfen und Sicherheitsmaßnahmen plantschen dürfen! Denn sicher ist sicher!

Regel Nummer eins: Kinder unter drei dürfen keine Sekunde lang aus den Augen gelassen werden, selbst wenn sie in kleinen Becken plantschen. Für drei bis sechs Jahre ist wahrscheinlich die Schwimmweste die beste Zusatzversicherung: Mit mehreren Luftkammern versehen, hält sie, auch wenn ihr mal an einer Stelle „die Luft ausgeht“. Die verstellbaren Schnellverschlüsse passen sich an die Körpergröße an und wachsen mit dem Alter mit. Außerdem geht das Anziehen rasch und unproblematisch vor sich. Vorsicht ist dennoch geboten, da vor allem kleinere Kinder ihre Bewegungen oft noch nicht so gut koordinieren können, um sich im Notfall im Wasser auf den Rücken drehen zu können!

Die nächstbeste Sicherung sind wohl die guten alten Schwimmflügel, wobei: alt sehen die modernen Konstruktionen von heute sicherlich nicht aus! Mit jeweils zwei Luftkammern, optimalem Auftrieb und wunderbar bunt lassen sie kleine wie größere Kinder bis zwölf Jahre immer schön obenauf schwimmen. Außerdem helfen sie den Kindern, schwimmen zu lernen. Aber auch hier gilt: Niemals aus den Augen lassen!

Um Kinder davor zu schützen, beim Spielen im Garten nicht in den Pool zu fallen, helfen stabile Abdeckplanen. Dazu kommen seit einiger Zeit mehr und mehr Systeme auf den Markt, die wie Alarmsysteme funktionieren: Entweder werden Armbänder an die Handgelenke der Kinder montiert, die mittels einer Basisstation Lärm schlagen, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen. Oder es ist eine Anlage im Becken montiert, welche auf die Wellen reagiert, sobald jemand ins Wasser fällt. Und dann gibt es noch die Möglichkeit, unter Wasser eine Kamera einzubauen, die das Becken unterhalb einer bestimmten Wasserlinie lückenlos überwacht. Wie eine Art Bewegungsmelder erfasst das System die Bewegung der Schwimmer. Stoppt diese Bewegung länger als 15 Sekunden, löst das System einen Alarm aus.

Übrigens: Passiert ein Unfall, muss der Verursacher – sprich der Poolbesitzer – dafür gerade stehen! Fällt eine Person ins nicht gesicherte Wasser und kommt dabei zu Schaden, können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Das gilt auch für Erwachsene.

Allgemeine Regeln für ein sicheres Poolvergnügen mit Kindern:
• Kinder niemals unbeaufsichtigt lassen und die Aufsicht immer EINER Person übertragen.
• Kindern so früh wie möglich das Schwimmen beibringen.
• Sich mit den wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut machen!
• Niemals Spielzeug am Beckenrand liegen lassen, wenn keiner da ist.
• Abdecken, wenn unbenutzt.