Sonntag, 13. Juli 2014

Ein kluger Kopf baut vor: Rutschfester Spaß im Außenbereich

Raus aus dem Wasser – und schon gibt es ein blutiges Knie und großes Weinen: Die kleine Sophie war zu schnell dran und ist mit den nassen Füßen neben dem Pool ausgerutscht! Die Mutter springt mit Flip Flops hinzu – und wäre beinahe selbst daneben und mit dem Kopf an der Einstiegsleiter gelandet. Offensichtlich ist die Außengestaltung des Pools alles andere als perfekt… 

Das alles muss nicht sein: Teilweise werden Granitplatten gleich mit dem Pool maßgeschneidert mitgeliefert. Mit ein wenig handwerklichem Geschick kann man bei Schwimmbädern, die eingebaut sind, die granitenen Beckenrandsteine, die es in den unterschiedlichen Formen gibt, aber auch selbst verlegen. Durch ihre Härte sind sie praktisch unverwüstlich, pflegeleicht, frostsicher und natürlich leicht angeraut. Das mindert die Rutschgefahr enorm.

Eine luxuriösere Variante stellen rutschfeste Verbund-Dielen dar, die – obwohl aus Holz – resistent gegen Salz- und Chlorwasser sind, Man kennt sie auch von Saunalandschaften, wo sie im Innen- wie im Außenbereich Verwendung finden. Weitere Möglichkeiten sind Steinplatten, wie man sie auch für Stiegen und Terrassen verwendet und die in den verschiedensten Ausführungen von Marmor bis Onyx oder farbigen Dekorvarianten am Markt sind. Achtung: Sich immer vorher in Bezug auf die Rutschfestigkeit des Materials erkundigen!

Bei Aufstellpools macht es Sinn, den Boden darunter so zu gestalten, dass er über den Pool hinausreicht und dem Davonrutschen der kleinen und größeren Badegäste Einhalt gebietet. Man kann auch eine zusätzliche Holz(Dielen-)Konstruktion außen anbringen. Die gibt es auch in Halbrund, so dass sie sich fast nahtlos an den Pool anschmiegt.

Und dann wäre da natürlich noch die Fußbekleidung, die bei nassem Boden häufig mit uns ins Schlittern kommt! Dabei bildet sich ein feiner Film unter den Sohlen, auf dem man wie bei Aquaplaning abfährt.

Viele eher rutschfeste Varianten wie Crocs sind aber auch keine Lösung, weil man damit einfach nicht schwimmen kann – der Auftrieb damit ist zu groß. Und gerade Kindern ist es schwer beizubringen, ständig Schuh-an-Schuh-aus beim Baden zu spielen. Fazit: Man braucht rutschfeste Schuhe, die das Kind auch im Wasser tragen kann! (Für die Kleinsten gibt es übrigens ganz eigene rutschfeste Babyschuhe!).

Für die Erwachsenen eignen sich am besten rutschfeste Zehensandalen oder Ähnliches. Aquaschuhe sind einfach zu massiv für den Nachmittag am Pool (abgesehen davon, dass die meisten auch urhässlich sind!).

Wenn man dann noch berücksichtigt, dass die Gartenmöbel keine spitzen Ecken und harten Kanten aufweisen – falls trotz allem jemand ausrutscht – steht dem Badespaß nichts mehr im Wege. Vor allem keine blutenden Knie und keine Beulen… Denn ein kluger Kopf baut vor!