Montag, 22. Juli 2013

Unter Wasser Musik hören? – Voll geil und voll im Trend!

Untertauchen und eintauchen in die Musik – ja geht das denn? Natürlich! Für diese Attraktion braucht man lediglich etwas Zubehör, dann kann die Symphonie im Pool on Air gehen: Man braucht Unterwasserlautsprecher (gibt es in den unterschiedlichsten Qualitäten und Preiskategorien) und die dafür nötigen Kabel. Oder man besorgt sich gleich eine komplette Soundanlage für den neuartigen Kick… Oder man zieht mit speziellen Kopfhörern seine Runden.

Es gibt immer wieder einmal etwas Neues – z. B. Lautsprecherboxen, die bereits alle notwendigen Komponenten für den Betrieb integriert haben: Ein hochwertiger Player spielt Musik wahlweise von Audio-CD, USB-Stick oder SD-Karte ab. Je ein eigener Verstärker ist für die Übertragung der Musik über Wasser bzw. unter Wasser zuständig und zwei Hochleistungsakkus erlauben eine Spielzeit von bis zu zwei Stunden.

Eine solche Anlage stellt man einfach neben dem Pool auf, verbindet sie mit den eigens dafür konstruierten Unterwasserlautsprechern und gibt diese ins Wasser. Aufbaudauer: Wenige Minuten – los geht’s! Von nun an hört man beim Eintauchen in das Wasser Musik, die Grenzen der Elemente scheinen aufgehoben. Das kann auch unheimlich entspannend sein, wenn man sich beim Baden einfach treiben lässt, die Augen schließt und vor sich hinträumt…

Dafür benötigt man allerdings eine eigene Verstärkertechnik, damit die Musik durch das Element Wasser nicht verzerrt klingt – schließlich ist die Schallgeschwindigkeit im Wasser etwa dreimal höher als in der Luft. Wer unter und über Wasser dieselbe Musik hören möchte, benötigt also zwei unterschiedliche Verstärkersysteme und Lautsprecher.

Nun ist das Thema Wasser und Strom auch bei solchen hochmodernen Anlagen ein ganz essentielles. Solche Systeme sind also nur empfehlenswert, wenn sie mit Akkus betrieben werden, die zum Aufladen weit weg vom Pool ans Stromnetz angeschlossen werden. Nur dann ist die optimale Sicherheit gegeben.

Es gibt aber auch Unterwasser-MP3-Player, die bis zu mehreren Metern tief wasserdicht sind und nicht einmal untergehen, wenn man sie im Wasser verliert. Aufladbar sind sie ganz normal an einer USP-Schnittstelle. Zusammen mit wassererprobten Headphones, die man meist erst selbst genau an Kopf und Ohr anpassen muss, damit es nicht schmerzt und auch kein Wasser ins Ohr kommt, funktionieren sie oft sehr gut.

Auch Unterwasser-Walkmen renommierter Marken drängen auf den Markt. Der Vorteil: Man kann sie auch über Wasser nutzen.

Und dann gibt’s da neuerdings auch noch die Möglichkeit, seinen iPod Shuffle zum Schwimmen in eine wasserdichte Hülle – einen waterproof case – zu stecken. Dazu gehören wasserdichte Ohrhörer, welche die Ohren wasserfrei halten und zusätzlich wie Ohropax alle Außengeräusche fast komplett ausschließen. Voraussetzung ist, dass man eine Schwimmbrille trägt. Denn am Gurt derselben wird das Case befestigt.

Für alle, die ihre Poolmusik unter Wasser mit anderen teilen möchten, sind diese Möglichkeiten aber nicht geeignet – da hilft nur: Alle Systeme am Markt checken! Und sich die Rezensionen dazu anschauen! Denn nicht alles, was teuer ist, funktioniert gut. Und nicht alles, was günstig ist, hat einen Haken…