Freitag, 09. November 2012

Unterm Christbaum liegt ein Swimmingpool…

Aber welcher soll’s sein? – Wir haben für Sie die gängigsten Varianten recherchiert und erklären Ihnen, worauf bei den Modellen zu achten ist:

Gehen wir davon aus, dass es kein aufblasbares Kinder-Plantschbecken, sondern ein richtiger Swimmingpool sein soll. Bleiben folgende Basisfragen: Welcher Platz im Garten eignet sich am besten für den Pool? Wie groß und tief soll der Pool sein (wie viele Personen wollen darin schwimmen)? Welche Form soll er haben? Aus welchem Material soll er gefertigt sein? Was darf er kosten? Und: Will man selbst Hand anlegen oder alles einer Firma übertragen?

Der optimale Platz für einen Swimmingpool hat möglichst viel und möglichst lange Sonne (warmes Wasser!), muss eben sein (oder in den Hang hinein gegraben), liegt nicht direkt neben Bäumen und Sträuchern (Blätter!) und sollte nah am Haus sein, um anfallende Wasserrohre, Abflussleitungen sowie Elektro- und Solaranschlüsse mit möglichst kurzen Strecken zu verlegen und die Filtertechnik im frostsicheren Keller installieren zu können.

Was für ein Pool soll’s sein? – Die Angebote reichen vom einfachen, günstigen Aufstellbecken bis zu hochtechnisierten Einbaubecken mit Unterwasser-Beleuchtung und Gegenstromanlage. Was die Größe betrifft, wird bei zwei Personen allgemein eine Breite von mindestens vier und eine Länge von minimal sechs Metern empfohlen.
Rund, oval, eckig, mit kleinen Ausbuchtungen… erlaubt ist, was gefällt. Sofern man aus fertigen Pool-Formen auswählt. Die werden angeliefert und in die Erde vergraben bzw. aufgestellt und verschalt.

Fertige Poolbecken gibt es aus rostfreiem Edelstahl oder Kunststoff. Oder man lässt sich einen Pool betonieren bzw. mauern und behandelt die Oberfläche mit Kunststoff, Spezialfarbe, Kunststofffolien oder Keramik. Oft ist es eine Frage der Kosten, für welche Variante man sich entscheidet. Aber Achtung: Auch, wenn der Pool fertig ist, kostet er: Filteranlage und Wasserpumpen, Einstiegsleiter, Bodensauger, Abdeckung usw. sowie Pflege und Erhaltung sind nicht umsonst und müssen mit einkalkuliert werden, damit es beim sommerlichen Badespaß kein böses Erwachen gibt.

Selbstbau oder nicht selber machen: Natürlich kommt es günstiger, wenn man selbst arbeitet. Aber Fehler sollte man vom Baggern bis zum Baden besser keine machen…  Es empfiehlt sich auch, SEHR viel Zeit zum Planen vorzusehen. Und sich durch die diversen Internet-Foren zu klicken, um aus den unzähligen Fehlern anderer zu lernen. Zum Beispiel, dass man – sofern man das Becken eingraben und nicht aufstellen und verschalen will – auf eines nicht vergessen darf: Auch die vielen Kubikmeter Erde müssen irgendwohin! Außerdem müssen Sie schon ein einigermaßen begabter Handwerker sein (Produktbeschreibungen haben meistens ein paar Tücken!). Und Sie brauchen einen Kollegen, der hilft: Pools kann man nämlich (fast) nur mit vier Händen bauen!

Bleibt die Frage wie der Pool unter den Christbaum passen soll…? Natürlich virtuell! Am besten, man sucht sich sein Modell aus und wickelt den Prospekt mit anschaulichen Fotos in Weihnachtspapier ein. Wenn man dann nicht schon vor dem 24. Dezember alles verraten hat, wird DIESES Geschenk garantiert ein Renner, über den sich die ganze Familie freut…